Kreuzzug des Weibes (Die Tragödie des §144)

Justizkritischer Aufklärungsfilm, der modellhaft die Strafbarkeit der Abtreibung kritisiert: In einem Hinterhaus lebt ein Arbeiterehepaar mit vier Kindern in großer Armut. Als die Frau erneut schwanger wird, geht sie zu einem jungen Arzt und bittet ihn, die Schwangerschaft abzubrechen, da das Kind eine zu große Belastung für sie darstellen würde. Der Arzt verweigert den Eingriff, weil er gegen das Gesetz verstößt, da nimmt sie die Abtreibung selbst vor und stirbt dabei. Der Staatsanwalt lässt den Mann festnehmen, und die vier Kinder stehen alleine da. Im Vorderhaus wohnt die Verlobte des Staatsanwalts, eine junge Lehrerin. Als sie in ihrer Wohnung vom geistesgestörten Sohn der Portiersfrau vergewaltigt und schwanger wird, nimmt der vom Fall des Arbeiterehepaars tief betroffene Arzt eine illegale Abtreibung an der Lehrerin vor und konfrontiert den Staatsanwalt mit dem Fall der eigenen Verlobten. Der Staatsanwalt quittiert den Dienst, weil er sein Amt nicht mehr mit seinem Gewissen vereinbaren kann.
  • RegisseurMartin Berger
  • AutorVan de Velde
  • KameraSophus Wangøe, A.O. Weitzenberg
  • SchauspielerConrad Veidt, Harry Liedtke, Werner Krauß, Maly Delschaft
  • MusikFriedrich Hollaender
  • produziert vonArthur Ziehm
  • LänderDeutschland
  • GenreFilm
  • Jahr1926
  • Länge120 min
  • ThemaAbbruch
  • FormatVideo (BW silent)
  • SprachenDeutsch
  • Website http://www.cinegraph.de/cgbuch/cgbuch12.html
  • SynchronisationenDeutsch

  • Genre Film
  • Jahr 1926
  • Länge 120 min
  • Thema Abbruch
  • Länder Deutschland
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