Aufklärung über Probleme der Empfängnisverhütung und Abtreibung an Hand von Dokumentarszenen aus dem Kreißsaal und nachgespielten Beispielen von heimlicher Schwangerschaft und Kurpfuscherei. Ein idealistischer junger Arzt nimmt einen Job im Frauenkrankenhaus an. Er verliert sein Vertrauen und stellt sich die Frage, ob dieser medizinische Bereich der richtige für ihn sei bevor er durch eine Reihe von Interaktionen zwischen Patienten und deren Familien wieder den Glauben und das Engagement zu heilen zurückgewinnt. Einer Mutter von drei Kindern wird eine Abtreibung bei einer Zürcher Klinik aufgrund des "Paragraphen 218 " verweigert, und sie stirbt später aufgrund einer illegalen Abtreibung. Bei der Verhandlung kommt ein Hausarzt deswegen in Konflikt mit dem Chef der Frauenklinik. Das Problem der Überbevölkerung und verschiedene Verhütungsmethoden werden diskutiert und geburtshilfliche sowie gynäkologische Eingriffe dargestellt. Der Hausarzt entscheidet sich, mehr Zeit für Informationen zur Geburtenkontrolle aufzubringen, während der Klinik-Arzt, der sich entschlossen hatte, seinen Job aufzugeben, um eine lukrative Privatpraxis zu führen, seine Meinung ändert und in der Klinik bleibt.
Regisseur Aleksander Ford
Autor David Wechsler, Walter M. Diggelmann
Kamera Eugen Schüfftan
Schauspieler Tadeusz Lomnicki, René Deltgen, Margot Trooger, Dieter Borsche, Charles RŽgnier
Musik Robert Blum
Produzent Artur Brauner
Länder Deutschland Schweiz
Genre Film
Jahr 1966
Länge 83 min
Thema Abbruch
Format Video (Colour)
Sprachen Deutsch

Links CCC Film
Kommerzieller Preis CHF 200,- pro Vorstellung